Aktiviert Thrombozyten
- für einmalig wirksame Therapien
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Fallbeispiele

Die Thrombozytentherapie mit V-PET wird bereits von vielen Tierärzten im In- und Ausland erfolgreich und vielseitig eingesetzt. Dies spiegeln auch die hier veröffentlichten Patientengeschichten zu unterschiedlichen Indikationen wider.

Wallach Juan Carlos, Fesselträgerdefekt

Fesselträgerdefekt
Tierärztliche Klinik für Pferde

Der spanische Wallach Juan Carlos, der zuvor als Dressurpferd zum Einsatz kam, litt neun Monate an einer geringgradigen gemischten Lahmheit vorne rechts. Nachdem keine angewendete Behandlung Erfolg hatte, wurde der Tierarzt gewechselt. Bei der klinischen Untersuchung stellte er fest, dass Juan Carlos an einer schmerzhaften Umfangsvermehrung des Fesselträgerschenkels mit deutlichem Druck- und Beugeschmerz litt.

Es wurde daraufhin V-PET angewendet und das gewonnene Thrombozytenkonzentrat einmalig in den defekten Fesselträgerschenkel injiziert. Nach 2 Monaten war Juan Carlos zur Freude von Reiterin und Tierarzt lahmfrei und es wurde bereits leicht in allen drei Gangarten gearbeitet.

Mischlingsrüde Peter, Arthrose

Arthrose
Tierklinik Kotzian

Der Mischlingsrüde Peter war acht Jahre alt, als er ein schmerzhaftes Leiden im rechten Knie bekam, das auf eine Arthrose im Kniegelenk zurückgeführt werden konnte. Da er eine immer stärker werdende Lahmheit entwickelte und das betroffene Bein entlastete entschied sich der Besitzer für eine V-PET-Behandlung.

Peter wurde einmalig behandelt und bekam die gewonnene Thrombozytenkonzentration ins Gelenk injiziert. Anschließend besserte sich die Lahmheit schnell und Peter war bereits nach einem Monat lahmfrei. Dies war ebenso bei der Wiedervorstellung in der Praxis nach drei und sechs Monaten. Ein toller Behandlungserfolg für Peter und seinen Besitzer.

Mischlingshündin Dora, Arthrose

Arthrose
Fachtierklinik für Kleintiere

Dora, eine 10 Jahre alte, große Mischlingshündin, die väterlicherseits von einer Dogge abstammt, litt an einer hochgradigen Arthrose in beiden Ellenbogengelenken. Sie war beidseits hochgradig lahm und wurde bereits mit einem schmerzstillenden Entzündungshemmer (NSAID) vorbehandelt.

Da dies keine wesentliche Besserung brachte, entschloss sich die Besitzerin, die Thrombozytentherapie durchführen zu lassen. Bereits eine Woche nach der Injektion des aus Eigenblut gefilterten Konzentrats stellte sich eine deutlich erkennbare Besserung bei Dora ein, die glücklicherweise auch anhielt. Hund und Besitzerin waren sehr zufrieden mit dem Behandlungserfolg.

Friesenwallach Destino, Sehnenschaden

Sehnenschaden
Pferdeklinik Aschheim

Nachdem sich der 18-jährige Friesenwallach Destino, der im Freizeitsport geritten wurde, verletzt hatte und sehr stark lahmte, stellte der Tierarzt die Diagnose Defekt in der oberflächlichen Beugesehne. Der Gewebeschaden war so schmerzhaft, dass Destino das Bein auch im Stehen entlastete. Der Tierarzt entschied sich für eine Behandlung mit V-PET und injizierte einmalig 9 ml des Thrombozytenkonzentrats. Außerdem verabreichte er Schmerzmittel aufgrund der hochgradigen Lahmheit und Schmerzhaftigkeit.

Nach 3 Tagen war das Bein abgeschwollen und Destino belastete das Bein wieder. Nach 2 Wochen war die Lahmheit bereits abgeklungen. Besitzer und Tierarzt waren mit dem Ergebnis der Behandlung sehr zufrieden.

Landseer Rüde Rufus, Ellenbogengelenksdysplasie & OCD

Ellenbogengelenksdysplasie & OCD
Tierärztliche Klinik Hanauerland

Der sechsjährige, unkastrierte Landseer Rüde Rufus leidet an einer hochgradigen, beidseitigen Ellenbogengelenksdysplasie (Cubarthrose). Dies ist eine abnorme Entwicklung des Ellenbogengelenks. Außerdem hat eine Computertomographie im rechten Ellenbogengelenk eine sogenannte Osteochondrosis dissecans (OCD) ergeben mit erkennbaren Koronoidläsionen.

Bei der OCD handelt es sich um eine Störung der Knochenreifung aus Knorpelzellen. Hier erfolgt die Umwandlung der knorpeligen Vorstufe zu Knochen unregelmäßig bis gar nicht. Dadurch wird die Knorpelschicht an manchen Stellen des Gelenkes dicker, wodurch die Ernährung des Knorpels in der Tiefe jedoch verschlechtert wird. Es kommt zu einer Unterversorgung und tiefer gelegene Knorpelzellen des Gelenks sterben ab. In der Folge entstehen Risse und Defekte in der Gelenkoberfläche. Vom Rand her können sich Knorpelteile ablösen, die dann als freie Gelenkskörper (Chips) im Gelenk liegen. Außerdem kommt es zu schmerzhaften, entzündlichen Prozessen im Gelenk, was wiederum zu einer Lahmheit führt, wie in diesem Fall bei Rufus. Außerdem waren bei der Beugung des rechten Ellenbogengelenks auch Gelenksgeräusche auszumachen.

Rufus zeigte vor der Diagnosestellung bereits beidseits eine wechselseitige Lahmheit. Er bekam deswegen Entzündungshemmer (NSAID) verabreicht, was allerdings immer nur eine kurze Besserung für Rufus brachte. Die Erkrankung tritt vor allem bei großen Hunden auf.

Die Besitzer entschieden sich daher für eine Behandlung mit Thrombozytenkonzentrat, das mit Hilfe von V-PET vor Ort gewonnen wurde. In beide Gelenke wurden jeweils 3ml des gewonnenen Konzentrats injiziert. Etwa 4 Wochen nach der Injektion stellte sich bei Rufus eine deutliche Besserung der Lahmheit ein. Er benötigt jetzt nur noch selten eine Gabe von Entzündungshemmern.

Tierhalter und behandelnder Tierarzt sind mit dem Behandlungserfolg sehr zufrieden.

Mischlingshündin Heidi, Arthrose

Arthrose
Tierärztliche Klinik Hanauerland

Heidi ist eine Mischlingshündin von etwa 20 Kilogramm. Sie ist inzwischen 11 Jahre alt und leidet sowohl in beiden Hüftgelenken als auch im rechten Ellenbogengelenk an Arthrose. Da sie in diesen Gelenken teilweise große Schmerzen hat, obgleich sie schmerzlindernde Entzündungshemmer (NSAID) bekommt, mag sie kaum noch laufen und sich bewegen. Die Besitzer haben sich daher zu einer Behandlung mit dem Thrombozytenkonzentrat entschlossen.

Nach der Gewinnung des Konzentrats wurden in jedes Gelenk 3 ml injiziert. Nach etwa drei Wochen stellte sich eine deutliche Besserung ein. Vier Monate später hat Heidi wieder Spaß, Herrchen und Frauchen auf Spaziergänge von bis zu 40 Minuten zu begleiten. Schmerzmittel braucht Heidi nur noch ganz selten.

Ein so großer Therapieerfolg ist zuvor weder vom behandelnden Tierarzt noch von den Besitzern erwartet worden, waren doch bei Heidi mehrere Gelenke deutlich arthrotisch verändert.